Apfel – Gesunder Snack für zwischendurch

an appel a day keeps the doctor away

Dieses Sprichwort ist in aller Munde. Was ist dran, wollen wir heute herausfinden und nehmen den Apfel genau unter die Lupe. An Appel a Day keeps the Doctor away heisst so viel wie: Ein Apfel am Tag und du sparst dir den Arzt. Cooles Sprichwort wie ich finde. Im Supermarkt wirkt es oft sehr eintönig und es sind nicht wirklich viele Apfelsorten vertreten. Dabei gibt es mehrere tausend verschiedene Äpfel. Auf der Welt sind über 20000 Sorten vertreten. Der Geschmack unterscheidet sich von süß zu sauer und die Konsistenz zu knackig,fest und weich, geschmeidig. Welcher Apfel einem am meisten zusagt ist Geschmacksache. Äpfel haben aber alle etwas gemeinsam. Sie sind vor allem Gesund und bieten viele Vitamine und Nährstoffe.

Wo kommt der Apfel her

Der Apfel kommt ursprunglich aus Zentral und Westasien. Er wurde 10000 vor Christus angebaut. In der Antike kam der Apfel Obst über verschiedene Handelswege nach Süd- und Osteuropa und wurde hier immer beliebter. Ursprünglichen schmeckten die ersten Sorten noch sehr sauer und etwas holzig, hat aber durch Kultivierung einen süßlichen Geschmack bekommen, so wie wir ihn heute noch kennen.

 

Nährwerte und Vitamine

Ein Apfel besteht eigentlich aus ca 85% aus Wasser. Die restlichen 15% lassen sich aber nicht lumpen. Der Apfel enthält über 30 Mineralstoffe und Spurenelemente, viel Eisen und vor allem Kalium, das den Wassserhaushalt in Gleichgewicht bringt. Viele Ballaststoffe runden den Apfel im wahrsten Sinne des Wortes ab. Das war aber noch nicht alles. Vitamin C, Vitamin E, Vitamin B6, Vitamin B2 und Vitamin B1 sind reichlich enthalten und gehören zu den wichtigsten Bestandteile eines Apfel. Wer einen Apfel isst, nimmt außerdem noch Niacin und Folsäure auf. Ein Apfel je nach Größe hat ca 66,0 kcal im Durchschnitt.

Nährwertangaben

pro 100 g pro 1 mittelgroßer (125 g)
Brennwert: 218,0 kJ 272,5 kJ
Kalorien: 52,0 kcal 65,0 kcal
Eiweiß: 0,3 g 0,4 g
Kohlenhydrate: 11,4 g 14,3 g

Sollte man die Schale mit essen?

Die Schale ist fast das wichtigste am ganzen Apfel. Sie enthält fast 70% der Nährstoffe. Deshalb ist zu empfehlen den Apfel als ganzes zu verspeisen. In der Schale befinden sich noch viel Eisen ,Magnesium, ungesättigte Fette und bioaktive Substanzen. Lediglich gut unter kaltem Wasser waschen wird strengsten Empfohlen. Dadurch werden Umweltschadstoffe als auch Rückstände aus der Schädlings- und Krankheitsbekämpfung beseitigt. Auch aus dem Aspekt der Lagerung und Transport sollte ein Apfel gründlich gewaschen werden.

Warum sind Äpfel so gesund?

Die in der Frucht enthaltenen Flavonoide und Carotinoide sollen das Krebsrisiko im Darm mindern und haben eine antioxidative Wirkung auf den Organismus. Laut einer Studie leiden regelmäßige Apfelesser eher seltener an Lungen und Bronchialerkrankungen. Pektin senkt den Cholesterinspiegel und schwemmt schädliche Stoffe aus dem Körper.

Bio Apfel besser als stark gespritzte Äpfel

Pilzkrankheiten wie der Apfelschorf oder der Apfelmehltau und Parasiten wie der Apfelwickler, Braeburn, Gala, Golden Delicoius, Jonagold und Granny Smith sowie weitere Verwandten machen dem Apfel sehr zu schaffen. Deshalb bleibt den Bauern oft nichts anderes übrig als zu chemischen Mitteln zu greifen. Nur durch diesen Eingriff lässt sich ein positiven Ertrag erwirtschaften. Die Rückstände dieser Behandlung bleiben weit unter den festgelegten Grenzwerten. Wer allerdings auf chemische Verfahren verzichten möchte, sollte auf biologische Anbauweise zurück greifen. Dort sind chemische Behandlungen verboten. Stattdessen werden Pilzkrankheiten mit Kupfer- und Schwefelpräparaten bekämpft. Nützlinge oder Lockstoffe ersetzen die Bekämpfung von schädlichen Insekten durch Insektizide.

Äpfel richtig lagern

Damit Äpfel auch knackig bleiben, gibt es optimale Lagerbedingungen. Doch nicht jede Apfelsorte lagert sich gleich gut. Äpfel verändern sich nach der Ernte, sie reifen nach und altern. Stärkereste werden in Zucker abgebaut und Glukose in die süßere Fruktose umgewandelt. Der Apfel wird mir der Zeit süßer im Geschmack, Aroma entfaltet sich weiter aus. Doch umso länger der Apfel gelagert wird, umso geringer wird sein Vitamingehalt. Er verliert an Feuchtigkeit, wird zunehmend runzelig und mehlig. Vielleicht kennen das einige von euch. Irgendwann verfärbt sich das Fruchtfleisch verfärbt sich braun und verdirbt letztendlich. Deshalb empfiehlt sich den Apfel ca bei 4°C zu lagern. Eine hohe Luftfeuchtigkeit ist ebenfalls hilfreich. Eine trockene Garage oder auch im Keller fühlen sich Äpfel richtig wohl. Dann ist auch darauf zu achten, dass sich die Früchte nicht gegenseitig berühren.

Zubereitung der Äpfel

Je nach Sorte kann man Äpfel als Tafel-, Back- oder Kochäpfel zubereiten. Beim Zubereitung sollte der Apfel entkernt werden. Schale sowie Flecken mit braunem Fruchtfleisch herausgetrennen. Nach dem Schälen oder Zerschneiden verfärbt sich das Apfelfleisch sehr schnell braun. Dagegen helfen ein paar Tropfen Zitronensaft. Für jeden Verarbeitungszweck gibt es passende Sorten.

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Manche sind allergisch gegen Äpfel

Eine allergische Reaktion wird gleich beim reinbeißen in den Apfel bemerkt. Jucken im Mund- und Rachenraum, angeschwollene Lippen und ein kratzen auf der Zunge: Dies alles sind mögliche Symptome, unter denen Apfel-Allergiker leiden, wenn sie in einen rohen Apfel beißen. Rund vier Millionen Menschen in Deutschland sind allergisch gegen das gesunde Obst. Wer auf den Apfel leider verzichten muss, sollte sich über eine andere Art und Weise Vitamine zuführen.

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